Benzin und seine Gefahren Vergasertreibstoffe sind heute durch die große Anzahl an Verbrennungsmotoren
ein Teil unseres täglichen Lebens geworden. Der häufige Umgang
mit diesem Kohlenwasserstoff sollte uns aber nicht sorglos werden lassen.
Der Umgang mit offener Flamme bzw. das Einatmen der Dämpfe kann zu
schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, die bei
Beachtung einiger Sicherheitsregeln zu vermeiden sind.Benzindämpfe (nur diese sind wie bei jeder brennbaren Flüssigkeit
entzündbar) sind nur in einem Anteil von 0,6 bis 8 Volumen Prozent
an der Luft zündfähig. Beispielsweise sind 5 % Benzindampf vermischt
mit 95% Umgebungsluft absolut zündfähig. Außerhalb der
genannten Zündgrenzen ist eine Zündung theoretisch nicht möglich.
Dem Zufall ist es zu verdanken, dass gedankenloses Tun wie Rauchen an
einer Tankstelle, Schweißarbeiten neben einem offenen Benzinkanister
oder Filtern von verschmutztem Benzin mittels Nylonstrumpf (Gefahr von
statischer Aufladung -Funkenbildung) nicht in jedem Fall zu einem Unglück
führen. Dies sollte uns aber nicht in falscher Sicherheit wiegen,
denn die Ursache liegt im nicht zündfähigem Mischungsverhältnis
Benzindampf-Umgebungsluft. Geringe Änderungen desselben durch einen
Windstoss oder eine offene Garagentüre können bereits zu verheerenden
Explosionen führen. Und noch ein wichtiger Hinweis für Bastler:
Arbeiten mit Schweißgerät oder Trennschleifer an Behältern
oder Leitungen die vorher mit brennbaren Flüssigkeiten wie beispielsweise
Benzin gefüllt waren (Autotank), bergen auch nach Entfernen der brennbaren
Flüssigkeit die Gefahr einer Explosion, da letztendlich die unsichtbaren
Dämpfe und nicht die Flüssigkeit sehr leicht entzündlich
sind.
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Verdorbene Ballnacht durch Gedankenlosigkeit
Der im Folgenden geschilderte Unfall trug sich bedauerlicherweise
auf Grund von Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit wirklich zu: Eine junge
Dame wollte vor Besuch eines Balles ihre verschmutzten weißen Handschuhe
mit Fleckbenzin reinigen. Sie tat dies sehr gewissenhaft und zog sich
die noch von Benzin getränkten Handschuhe zum rascheren Trocknen
an. Anschließend zündete sie sich eine Zigarette an um die
Zeit zu verkürzen. Leider endete dieser Vorfall mit einer kräftigen
Verpuffung, schwer verbrannten Händen und einem mehrwöchigen
Krankenhausaufenthalt – die Hände der jungen Dame werden für
immer entstellt bleiben. Aber selbst hier muss man noch von Glück
sprechen, wenn man sich im Klaren ist welche Energie schon in einem Deziliter
Benzin enthalten ist:
Ein Zehntel Liter Benzin erzeugt 20 Liter gesättigten Dampf und 2000
Liter explosives Gemisch – welches bei Zündung rund 5.000 PS freisetzten
würde !!!
Abgesehen von Fleckbenzin gibt es noch eine weitere Reihe von Brandfallen
im Bereich Kosmetik: Nagellackentferner enthält meist Aceton als
Lösungsmittel und Haarspray Butan- oder Propangas als Treibmittel.
Werden diese sehr leicht brennbaren Stoffe in der Nähe einer offenen
Flamme verwendet, muss mit schlimmsten Folgen wie Verpuffung und schweren
Verbrennungen gerechnet werden. Üblicherweise werden o.a. Materialien
im Badezimmer verwendet. Die große Gefahr droht aber durch eine
offene Flamme der eventuell dort befindlichen Gastherme. Ausreichende
Frischluft und Sicherheitsabstand zu Zündquellen ermöglichen
den gefahrlosen Umgang mit diesen Stoffen.
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Mein Pkw brennt – was tun ?
In der überwiegenden Zahl von Pkw-Bränden fängt
das Unglück sehr klein an. Durch einen minimalen Defekt gerät
ein Teil des Fahrzeuges in Brand. Die häufigste Ursache von Pkw-Bränden
ist ein Kurzschluss im elektrischen System oder ein Fehler bei der Benzinförderung.
Als Erstes sollte nun das Fahrzeug am Straßenrand abgestellt, die
Zündung ausgeschaltet werden und die Feuerwehr mit genauer Ortsangabe
alarmiert werden (bei Handyverwendung Vorwahl nicht vergessen !)
Ein kleiner Handfeuerlöscher und ein wenig Geschick
können in der Folge das Fahrzeug retten. Brennt es im Motorraum,
so wird durch das Öffnen der Motorhaube der Brand meist erst richtig
angefacht. Besser und in der Praxis bewährt hat sich die Methode
die Motorhaube geschlossen zu halten und das Löschpulver durch den
Kühler oder von unten in den Motorraum zu blasen. Es ist nicht notwendig
den Löschstrahl direkt auf den Brandherd zu richten. Im Motorraum
breitet sich die löschwirksame Pulverwolke rasch aus und erstickt
den Brand meist in kurzer Zeit.
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Wie verhindere ich einen gefährlichen
Brand meines Fernsehers ?
Wußten Sie, dass regelmäßiges “Staubsaugen”
im Inneren eines Fernsehgerätes, ausgeführt durch einen Fachmann
Sie vor einem gefährlichen Brand retten kann ?
Wer es nicht glaubt möge eine kleine Menge handelsüblicher Watte
vorsichtig im Freien entzünden – sie wird explosionsartig verbrennen.
Staub ist im Grunde nichts anderes als Zellulose (wie auch die Watte)
- und dieser Staub sammelt sich im Laufe der Jahre u.a. durch elektrostatische
Aufladung in jedem Fernsehgerät an. Heiße elektrische Bauteile
können nun diesen Lurch sehr rasch entzünden, auch wenn das
Gerät nicht in einem Kasten eingebaut ist ! Im Übrigen werden
auch SAT-Receiver, HIFI Verstärker und andere elektronische Geräte
in Ihrem Inneren sehr heiß und können damit über den Umweg
“Staub” bei mangelnder Pflege einen Brand auslösen. Die
Feuerwehr wird jedes Jahr zu mehreren Bränden von Fernsehgeräten
gerufen und muss feststellen, dass auch durchaus neue Geräte davon
betroffen sein können. Selbstverständlich sollten Sie als Betreiber
o.a. Geräte auch stets darauf achten, dass genug kühlende Luft
über die Lüftungsschlitze zu den erhitzten elektonischen Bauteilen
gelangen kann um einen Hitzestau zu verhindern. Kommt es doch zu einem
Brand des geliebten “Patschenkinos” : Netzstecker ziehen, Feuerwehr
alarmieren, Handfeuerlöscher einsetzen. Bei Misserfolg: Raum verlassen,
Türe schließen, Feuerwehr von der Straße einweisen.
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Warum sollte ich den Filter meiner
Dunstabzugshaube regelmäßig wechseln ?
Dunstabzugshauben verrichten in sehr vielen Küchen
jahrelang problemlos ihre Aufgaben. Sie sammeln Fette aus dem Küchendunst
über dem Herd in ihrem Filter und blasen meist die warme Abluft ins
Freie. Das regelmäßige Reinigen bzw. Tauschen der Filter wird
zumeist vergessen. Kommt es nun zum Brand einer Speise am Herd , entzündet
sich allzu oft auch die Dunstabzugshaube wie Zunder. Die Fettrückstände
erzeugen beim Abbrand in kürzester Zeit so hohe Temperaturen, dass
sehr rasch Bauteile in der Nähe des Abluftrohres in Mitleidenschaft
gezogen werden. Durch versäumten Filterwechsel kann sich ein harmloser
Brand einer Speise, zu einem vollentwickelten Küchenbrand ausweiten.
Selbst nach erfolgreichem Löschen mittels Handfeuerlöscher sollte
die Feuerwehr zur Nachschau alarmiert werden. Versteckte Glutnester können
noch Stunden später einen neuerlichen Brand entfachen.
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In der Küche brennt das Fett in der Pfanne
- warum nicht mit Wasser löschen ?
Wird die Pfanne mit dem Öl für das Schnitzel
am eingeschaltenen Herd vergessen, so entzündet sich das überhitzte
Fett von selbst. Da in der Küche meist Wasser vorhanden ist kommt
man allzu leicht in die Versuchung einen Fettbrand mit Wasser zu löschen.
Dies kann jedoch fatale Folgen nach sich ziehen. Da Öl leichter als
Wasser ist, sinkt das Wasser zuerst zum Boden der Pfanne. Dort wird es
sehr rasch erhitzt und bei 100° C zu Wasserdampf umgewandelt, der
jetzt natürlich viel leichter als Wasser und Öl ist. Dieser
leichte Wasserdampf will rasch nach oben. Auf dem Weg “nach oben”
reißt der Dampf jede Menge brennendes Öl mit sich und erzeugt
auf diese Weise eine große Stichflamme. Einen Fettbrand löscht
man am besten mit einer Löschdecke, die bei div. Firmen die Feuerlöscher
vertreiben für wenig Geld erhältlich sind. Die Löschdecke
wird über die brennende Pfanne geworfen und erstickt in der Folge
den Brand. Der Herd sollte selbstverständlich abgedreht werden und
die Pfanne, wenn ohne Gefahr möglich, auf eine kühle Herdplatte
geschoben werden. Nach erfolgreichem Löschversuch muß mit dem
Abnehmen der Decke zugewartet werden, bis das Fett abgekühlt ist.
Auch kleine Schaumlöscher, die ein Löschen aus sicherer Entfernung
ermöglichen, haben sich bei Bränden in Küchen gut bewährt.
Wer gut vorsorgen möchte ist gut beraten in der Küche einen
kleinen Schaumlöscher plus Löschdecke griffbereit aufzuhängen.
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Wie entkommt man giftigen Brandgasen?
Mehr als 80% der Menschen, die durch einen Brand ums Leben
kommen, sterben nicht durch die Flammen, sondern ersticken an den hochgiftigen
Rauchgasen. Die unüberlegte Flucht vor einem Brand in Bereiche, die
über dem Brandherd liegen, enden tragischerweise meist mit dem Tod
der Betroffenen. Warum ist das so? Giftige Gase und Dämpfe, die durch
einen Brand freigesetzt werden, steigen immer auf Grund der höheren
Temperatur auf. Können die Rauchschwaden mangels geeigneter Öffnungen
nicht ins Freie entweichen, sammeln sich diese unter der Decke und bilden
einen nach unten wachsenden Rauchpolster. Muss man aus einem verqualmten
Raum flüchten, ist dies dann möglich, wenn der Rauch noch nicht
bis zum Boden reicht. Eine gebückte Haltung bietet aber die einzige
Chance einer Flucht unterhalb der toxischen Rauchgase. Die „Krabbelflucht“
hat zudem den Vorteil von der Hitze weiter entfernt zu sein. In vielen
Stiegenhäusern befinden sich Rauchgasentlüftungen. Sie haben
den Sinn, den an der Decke aufgestauten Rauch nach oben ins Freie entweichen
zu lassen, um eine gefährliche Konzentration zu verhindern. Ausgelöst
werden diese Anlagen entweder über eine vorhandene Brandmeldeanlage
oder mittels Drucktaster. Dieser befindet sich im letzten Stock und im
Erdgeschoß mit der Aufschrift „Rauchgasentlüftung“
und sieht einem Brandmelder sehr ähnlich. Auch das Öffnen von
Fenstern im Stiegenhaus bewirkt einen Abzug toxischer Gase. Ist die Flucht
über das Stiegenhaus nicht mehr möglich, weil diese bereits
komplett verraucht ist, macht es Sinn, einen rauchfreien und straßenseitigen
Raum aufzusuchen. Dort sollte die Tür verschlossen, eventuelle Ritzen
mit feuchten Tüchern abgedichtet werden und die Aufmerksamkeit der
Feuerwehr auf die eigene Person gelenkt werden. Selbst wenn eine Rettung
über Drehleitern der Feuerwehr nicht möglich ist, muss man den
Mut nicht verlieren. Scharen von Feuerwehrleuten sind mit Atemschutzgeräten
im Gebäude zu den Eingeschlossenen unterwegs. Von der Flucht durch
dichten Rauch muss dringend abgeraten werden.
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Rettung bei einem Stromunfall
Wie kann ich helfen, ohne mich selbst zu gefährden?
Bei Berühren von Anlageteilen, die unter elektrischer Spannung stehen,
besteht Lebensgefahr. Die Muskeln des Verunglückten können sich
verkrampfen – eine Selbstrettung ist oft nicht mehr möglich.
Erfolgt das Abschalten der Spannung nicht automatisch durch diverse Sicherheitseinrichtungen
(z. B. durch den FI-Schutzschalter), sollte dies manuell in jedem Fall
vor einer Rettung angestrebt werden. Ist ein Abschalten im Niederspannungsbereich
(bis 1000 Volt) nicht möglich, zieht man den Verunglückten an
seiner Kleidung (selbst auf gut isoliertem Standort wie trockenem Holz
oder Gummimatten stehend) von den spannungsführenden Teilen weg.
Unfälle im Hochspannungsbereich verbieten ein Annähern an den
Verunglückten im Umkreis von fünf Metern vor Wegschalten der
Spannung durch Fachkräfte. Um Stromunfälle im eigenen Haushalt
zu vermeiden, sollte regelmäßig die Funktion des FI-Schalters
geprüft werden. Die Umstellung auf die Sommerzeit ist alljährlich
ein guter Zeitpunkt, weil ohnehin alle Uhren umgestellt werden müssen.
Auch die Reparatur von Kabeln und elektrischen Geräten sollte fachmännisch
erfolgen. Speziell im Nassbereich (Bad, Keller, Garten) sind besondere
Vorsicht und die ausschließliche Verwendung entsprechender Installationen
geboten.
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Gefährliche Stoffe im Alltag
Wie erkenne ich giftige, ätzende Stoffe und wie schütze ich
mich davor ? Viele Haushaltsreiniger enthalten giftige und ätzende
Substanzen. Um Gefährdungen zu vermeiden müssen „gefährliche
Stoffe“ entsprechend gekennzeichnet werden. Der angeführte Hinweis
mit dem Totenkopf ist meistens bekannt. Er bedeutet, dass es bei Kontakt
mit Haut, Augen und/oder Atmungsorganen zu Vergiftungen kommen kann. Stoffe
die ätzend sind, müssen mit dem Zeichen „Ätzend“
versehen sein. Konzentrierter Essig, Batteriesäure, Chlortabletten
(Schwimmbad), WC-Reiniger u.a. sind ätzend. Was versteht man nun
unter ätzend? Der Chemiker verwendet zur Unterscheidung den sogenannten
„PH-Wert“. Reines Wasser hat den PH-Wert 7. Werte von 0 bis
7 sind saure Stoffe und von 7 bis 14 basische Stoffe. Je weiter der Wert
von 7 entfernt umso gefährlicher. Leider werden viele im Haushalt
verwendete Reinigungsmittel mit scheinbar weit harmloserer Kennzeichnung
versehen, obwohl deren Inhalt in keinster Weise unbedenklich ist. Das
X bedeutet, dass dieser Stoff giftig und reizend sein kann. Augenkontakt
kann schwere Verätzungen hervorrufen und das Einatmen freiwerdender
Dämpfe könnte im Extremfall sogar zu Lungenschäden führen.
Müssen Stoffe mit dem Zeichen „Giftig, reizend, ätzend“
verwendet werden, dann niemals in Kombination mit anderen Chemikalien
ohne deren Reaktion zu kennen und immer unter Verwendung von Schutzbrille
und Schutzhandschuhen bei ausreichender Belüftung. Muss Säure
oder Lauge verdünnt werden, so sollte niemals Wasser zur Chemikalie
geleert, sondern umgekehrt verfahren werden. Die Augen sind hinsichtlich
Verätzungen sicherlich eine der empfindlichsten Organe. Gelangt nun
eine ätzende Chemikalie auf die Haut oder gar in die Augen, sollte
der betreffende Körperteil sofort mit viel Wasser mehrere Minuten
lang gespült werden (ev. mit der Kleidung unter die Dusche eilen!)
und die Rettung verständigt werden. Werden größere Mengen
von ätzenden Stoffen durch einen Unfall freigesetzt, ist unbedingt
die Feuerwehr (möglichst unter Bekanntgabe der Chemikalie) zu alarmieren.
Die Helfer verfügen über umluftunabhängige Atemschutzgeräte
und gasdichte Vollschutzanzüge, die ein weitgehend risikoloses Agieren
im Gefahrenbereich ermöglichen.
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Für welchen Zweck eignet
sich welcher Handfeuerlöscher?
Das Angebot an Handfeuerlöschern ist für den
Konsumenten oft nicht zu überschauen und die richtige Typen- und
Größenauswahl für den Laien schwierig. Um die Auswahl
zu erleichtern sollten die drei wichtigsten Brandklassen bekannt sein:
A: feste Brennstoffe, B: flüssige oder flüssig werdende Brennstoffe,
und C: gasförmige Brennstoffe.
Trockenlöscher sind entweder mit Glut- oder Flammbrandpulver
gefüllt. Mit Glutbrandpulver können Brände der Brandklasse
A, B, und C – sowie Brände in elektrischen Anlagen bis 1.000 V gelöscht
werden. Pulverlöscher, gefüllt mit Flammbrandpulver eignen sich
sehr gut Brände flüssiger oder gasförmiger Stoffe auch
in hochspannungsführenden Bereichen zu löschen. Für das
Kfz sollte ein ABC Pulverlöscher mit mindestens 2 kg Inhalt mitgeführt
werden. Die Löschwirksamkeit eines Pulverlöschers überwiegt
alle anderen Löschgeräte – allerdings erfolgt auch durch das
Pulver eine Verstaubung der Umgebung. Im Haushalt sollte bei Vorhandensein
größerer Mengen an flüssigen Brennstoffen (Heizöl,
Lacke, Lösungsmittel u.a.) auf einen zumindest 6 kg schweren Trockenlöscher
nicht verzichtet werden.
Nasslöscher sind mit Wasser gefüllt und können
überall dort gut verwendet werden, wo ausschließlich mit dem
Vorhandensein von festen, brennbaren Stoffen gerechnet werden muss.
Mit Schaumlöschern können Brände der Klasse
A und B sehr gut gelöscht werden und werden auch vom Handel in kleinen
Größen angeboten, die sich sehr gut für die Verwendung
in der Küche eignen (Fettbrand)
Kohlendioxidlöscher sind im Vergleich zu o.a. Geräten
relativ teuer, erzeugen aber meist keine Schäden durch das Löschmittel,
da dies komplett verdampft. Allerdings ist auf die Verdrängung von
Sauerstoff (Erstickungsgefahr) bei geschlossenen, kleinen Räumen
zu achten. Geeignet für Brände der
Klasse B und C.
Alle o.a. Löschgeräte sollten alle zwei
Jahre durch eine Fachfirma geprüft werden. Beim nächsten Fest
der FF Baden-Weikersdorf im August dieses Jahres, wird dazu wieder Gelegenheit
sein.
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