FF Baden Weikersdorf

Helenenstraße 2

Feb

13

Wohnungsbrand Germergasse

Autor: Markus Czaker

Am 13. Februar um 04:13 Uhr in der Fr√ľh wurden die Badener Florianis mit der Alarmmeldung: „Wohnhausbrand in der Germergasse“ aus ihrem Schlaf gerissen.

In einem M√ľllbeh√§lterraum eines Mehrparteienhauses kam es zum Brand eines Kinderwagens, welcher das Stiegenhaus mit dichtem Rauch f√ľllte. Mehrere Parteien waren somit in ihren Wohnungen eingeschlossen und wurden mittels Drehleiter (FF Baden Stadt) sowie von Atemschutzger√§tetr√§gern aus ihrer brenzligen Lage gerettet.
Noch w√§hrend der L√∂sch- und Rettungsarbeiten wurde von einem Zeitungsaustr√§ger ein weiterer Brand in einem gleich nebenan befindlichen Wohnhaus gemeldet. Dort brannte es ebenfalls im M√ľllraum. Gl√ľcklicherweise war hier kein f√ľr die Flucht der Personen notwendiges Stiegenhaus von der Verrauchung betroffen und der Brand konnte rasch abgel√∂scht werden.

Laut Polizei handelte es sich bei den beiden Bränden um gelegte Brände.

Aufgrund der Objektgr√∂√üe und dem Gef√§hrdungspotential, (mehr als zwanzig Wohnungen) wurde Abschnittsalarm f√ľr alle drei Badener Feuerwehren gegeben.

Die Einsatzleitung stellte die Feuerwehr Baden Stadt.

Der Schwerpunkt unserer Wehr, bei diesem Einsatz, lag im Sachgebiet Atemschutz. Neben 2 eingesetzten Atemschutztrupps, wurde die Atemschutzinfrastruktur mit einem Atemschutzsammelplatz und einem weiteren Atemschutzablaufposten unterst√ľtzt.

Um 05:30 Uhr konnten die Kr√§fte der FF Baden Weikersdorf wieder einr√ľcken.

Br√§nde in Wohnhausanlagen stellen f√ľr alle Betroffenen ein gro√ües Gef√§hrdungspotential dar. Durch den Brand im Erdgeschoss wurde der einzige Fluchtweg, das Stiegenhaus, stark verraucht. Mehrere Personen mussten aufw√§ndig mittels Drehleiter und von Atemschutztrupps aus den einzelnen Wohnungen gerettet werden. Einigen Personen gelang die waghalsige Flucht √ľber das Stiegenhaus- sie wurden auf Verdachte einer Rauchgasvergiftung in das LKH Baden eingeliefert.
Auch wenn bei diesem Fall, wahrscheinlich mitunter auch durch das rasche und umsichtige Handeln der Rettungsorganisationen, keine Todesopfer zu beklagen waren, sollte es nicht unausgesprochen bleiben, dass vermutlich eine gewaltige Portion Gl√ľck mit im Spiel war, die Einen oder Mehrere davor bewahrten ……

Bericht erstellt am 13.02.2010 um 06:15 Uhr
Update am 16.02.2010 um 03:10 Uhr

vor Ort:

weitere Links zu Berichten:

ORF (Suche nach Brandstifter)

Leave a comment

You must be logged in to post a comment.