Feuerwehren aus ganz Österreich in Linz bei Großübung

LINZ. Waldbrand, Helikopter-Absturz und Schadstoffaustritt. Am 5. Oktober wurde Linz zur Bühne für den Katastrophen-Hilfsdienst. 1000 Feuerwehrmitglieder aus ganz Österreich stellen sich bei der „Lentia 2019“ sechs Einsatz-Szenarien.

Die Kameraden erfuhren erst wenige Minuten vor Einsatzbeginn von den genauen Gegebenheiten an Ort und Stelle. Während im Norden von Linz ein Waldbrand wütete und Wasserknappheit und unwegsames Gelände die Löscharbeiten erschweren, stürzte ein Hubschrauber in das Linzer Hafenbecken. Zusätzlich musste im Linzer Chemiepark ein Schadstofflager geräumt werden.

Die FF Baden Weikersdorf war mit ihrem Atemluftcontainer Teil des Schadstoffeinsatzes. Auf einem Firmengelände kam es bei Räumarbeiten zu einem Schadstoffaustritt. Die Feuerwehreinheiten bekamen den Einsatzbefehl, den Austritt dieser gefährlichen Stoffe einzudämmen und die weiteren Räumungsmaßnahmen durchzuführen. Abschließend zu diesem Szenario wurden die notwendigen Dekontaminationsmaßnahmen gesetzt.

„Die 1000 Feuerwehrmitglieder müssen zusammenarbeiten, um die Szenarien meistern zu können. Nicht nur über Bundesländergrenzen, sondern auch über Fachbereiche hinweg. Taucher, Suchstaffeln und Löschzüge müssen an einem Strang ziehen“, sagt Raphael Koller vom Katastrophenmanagement des ÖBFV.

Links: